Bücher | Medien nach Erscheinungsdatum

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Christof Waibel / Etta Streicher, Augenlieder

Buch-Cover

Am besten hört man Augenlieder, indem man die Augen schließt: Lyrik, Lieder, Wolken, Töne sind auf Anhieb da. Das angenehme Hörgefühl besteht zuerst einmal aus sich selbst und aus dem Hörer, der dieses Gefühl in sich aufdreht.

Bernhard Fetz, Klaralinda Ma, Wendelin Schmidt-Dengler, Phantastik auf Abwegen

Buch-Cover

Manchmal leistet sich die Germanistik eine Abweichung von ihren religiös-strengen Regeln und spendet ihre Gunst einem lustigen Außenseiter in der Provinz.

Und wenn dieser wunderbare Kerl dann fünfzig Jahre tot ist, kriegt er Anerkennung und eine Hommage.

Heinrich Klier, Bergwind und Träume

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Um einen Sonnenplatz in der Literaturgeschichte zu ergattern, müssen Novellen vor allem eines: Einen fulminanten Start hinlegen.

In Heinrich Kliers Sehnsuchtsnovelle gibt es eine dieser unvergesslichen Startszenen. Der Hotelier schaut in die Felswand, und um besser sehen zu können, nimmt er dem Kellner das Fernglas aus der Hand.

Jörg Zemmler, leihworte

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Ein Buch, das irgendwie mit der Hand geschrieben ist, erregt sofort Aufmerksamkeit.

Jörg Zemmler hat die Schnauze voll von Times und Arial und schreibt sich nicht nur die Geschichten selber sondern auch die Buchstaben.

Jörg Zemmler, leihtöne

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Schon beim Einlegen der CD muss man stark nicken, auf dem Label steht nämlich neben dem Hinweis auf das Kultursponsoring ein Gedicht, das vier Mal von oben nach unten gelesen die Botschaft ergibt:

"immer / schön / brav / nicken". Auch sonst betreibt Jörg Zemmler die Kunst durchaus unkonventionell, seinen wirklichen Namen Zemmer hat er auf Zemmler geändert, weil irgendwelche Affen auf Plakaten immer seinen Namen verhunzt haben.

 

Edith Stork, Tatort Büro

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Zurichtung, was für ein magisches Wort. Sofort fallen einem Sätze ein wie: Wer hat denn dich so zugerichtet? Ich habe meinen Hund gut zugerichtet. Oder: Das Fleisch wird geschnitten und zugerichtet.

Alle diese Bedeutungen schwingen mit, wenn uns Edith Stork den Tatort Büro vor Augen führt, das Büro ist nämlich seit Jahrhunderten nichts anders als ein Ort der Abrichtung und Zurichtung. Ausrüstungen mögen sich verändert haben, aber die Tätigkeit im Büro ist immer die gleiche, es geht um anbieten, steigern, bezahlen, versenden und dokumentieren.

Luise Maria Schöpf, Weiche Gitterstäbe

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Diese schleichenden Schicksalsschläge sind die heftigsten! Scheinbar können sich die Figuren frei bewegen, aber letzten Endes sitzen sie in ihren Käfigen wie in Gummizellen, und zwischendurch tut es nicht einmal weh.

Günther Loewit, Kosinsky und die Unsterblichkeit

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Bei diesem Familienroman liegen die Erzählscheiben chronologisch disparat ausgebreitet auf wie alte Schützenscheiben, die jemand ungeordnet abgestellt hat.

Günther Loewit nennt seinen Roman eine Recherche, die Nachfahren suchen die Vorfahren, die Zeitgenossen die Familienmitglieder und alle versuchen, in ihrer Zeit zu überleben, was ja fürs erste Unsterblichkeit bedeutet.

Helmut Kammerer, Optimierung und Existenzsicherung im Gastgewerbe

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Zwar gehört das Gastgewerbe zu den ältesten Berufszweigen der Welt, aber in kaum einer Branche ist das Kommen und Gehen so heftig.

Dabei sind nicht nur die Gäste gemeint, die ausbleiben oder nicht, auch die Betriebe sind ziemlich gefordert, die Zukunft halbwegs elegant hinzukriegen.

Meir Shalev, Fontanelle

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Familienromane haben es so an sich, dass sie über alle Erzählufer treten und dann schwer in der Hand liegen.

Fontanelle ist so ein gewichtsschwerer und dennoch luftiger Familienroman und hat etwas von den russischen Realisten an sich. Das ist vielleicht auch notwendig, um die Wurzeln des israelischen Joffe-Clans freilegen zu können, denn die Joffes sind aus Russland nach Israel eingewandert und manchmal ziehen sie sich mit ihren Erinnerungen eben an ihre Wurzeln zurück.

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