Tirol

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Emmi Troppmair-Hölbling, Fabeln

„Fabeln sind Erzählungen über menschliches Denken und Verhalten. Jeder kann seine eigenen Charaktereigenschaften und Verhaltensweisen in den Beschreibungen von Tieren oder Gegenständen wiedererkennen, ohne sich persönlich beleidigt oder bloßgestellt fühlen zu müssen.“ (91)

Schon in ihren Anfängen in der Antike wurden in Fabeln in Tiergestalt dem menschlichen Verhalten ein Spiegel vorgehalten. Dass diese Literaturgattung, die sich ursprünglich an eine erwachsene Leserschaft gerichtet hat, vor allem auf junge Leserinnen und Leser und Kinder eine besondere Anziehungskraft ausübt, liegt vor allem am fantasievollen Rahmen, in dem sich die Lehrgeschichten bewegen. Auch Emmi Troppmair-Hölblings Fabeln vermitteln jungen wie alten Leserinnen und Lesern Botschaften und Lehren in einer fabelarmen Zeit.

THiLO, König Laurin

„Einst hatten die Zwerge unter den Menschen gelebt. Hand in Händchen hatten sie friedlich mit ihnen zusammengearbeitet und das karge Land in den Bergen in eine wahre Oase verwandelt.“ (29)

Der 16-jährige Theodor soll als Thronfolger in die Fußstapfen seines Vaters, König Dietrich treten, ist aber für sein Alter zu klein, um irgendwann einmal die Rüstung seines Vaters zu tragen. Verzweifelt kämpft Theo um die Anerkennung des Königs und setzt sich selbst den Qualen der Streckbank aus, in der Hoffnung ein paar Zentimeter zu wachsen, um endlich an einem Ritterturnier teilnehmen zu können und seinen Vater endlich Stolz zu machen.

Hubert Auer, Watten, Bieten & Perlaggen

„Alle drei Spiele sind alte, beliebte Kartenspiele, die in vielen verschiedenen Varianten in den Alpenländern und im Alpenvorland verbreitet sind. Sie gelten als gesellige, kurzweilige Spiele, weil das Reden und das Beraten zwischen den Spielern erlaubt, ja ein Wesensmerkmal ist.“ (8)

Wer sich am Sonntagvormittag in ein traditionelles Tiroler Landgasthaus begibt, wird dort nicht selten auf eine Gruppe von Kartenspieler treffen. Die Wahrscheinlichkeit, dass dabei Watten, Bieten oder Perlaggen gespielt wird ist ziemlich hoch. Welches von den drei Spielen gespielt wird, hängt meist von jeweiligen Region ab.

Erich Weidinger (Hg.), Schneller als die Angst

„Ich musste an Opa denken. „Ein guter Tag fängt morgens an“, hatte er immer gesagt, wenn er mit mir zum Angeln ging. Früher, als er noch nicht im Pflegeheim wohnte, als er noch wusste, wer er war und für jede Gelegenheit ein passendes Sprichwort parat hatte.“ (6)

Neun Kurzkrimis mit zum Teil überraschendem Ausgang von neun österreichischen Autorinnen und Autoren mit jugendlichen Themen und Geschichten, sei es nun Mobbing durch andere Schülerinnen und Schüler oder das tragische Ende in einem Schönheitswettbewerb.

Manfred Mai, Das verkaufte Glück

„Eure Mutter und ich haben lange hin und her überlegt, was wir tun können. Wir sehen keine andere Möglichkeit, als euch diese Jahr ins Schwabenland zu schicken.“ Er machte eine Pause. Die Worte des Vaters kamen so überraschend, dass es Jakob und Killian schwerfiel, sie zu begreifen. (17)

Eben noch waren Jakob und sein jüngerer Bruder Killian vergnügt und ausgelassen. mit der Rodel den Hang am Waldrand hinunter gerodelt und hatten sich mit Leonhard ein erbittertes Wettrennen geliefert und plötzlich heißt es, dass die Familie die Kinder nicht mehr ernähren kann.

Andreas Venzke, Ötzi und die Offenbarungen einer Gletschermumie

„Herrmessner nimmt dann meinen Kopf und hebt ihn hoch. Er schaut mir direkt ins Gesicht. Ich denke: Mit seinem Bart sieht er eigentlich so aus wie ich. „Mindestens 3.000 Jahre“, sagt er kühl und lässt meinen Kopf wieder sinken. (19)

„Ötzi und die Offenbarungen einer Gletschermumie“ erzählt die Geschichte der Gletschermumie Ötzi, die im September 1991 unterhalb des Hauslabjochs in den Ötztaler Alpen von Touristen gefunden worden war. Dabei lässt Autor Andreas Venzke die Gletschermumie selbst zu Wort kommen und ihre Auffindung, Bergung, Untersuchung und schließlich die Aufbewahrung im Archäologischen Museum in Bozen kommentieren.

Frau Wolle, Tiroler Märchen

Buch-Cover

In einer Zeit in der sich die Nachrichten aus aller Welt wie Märchen anhören, erweisen sich Märchen aus dem eigenen Land als erfrischende Wohltat.

Die bekannte Tiroler Märchenerzählerin Frau Wolle hat sich die mehr als 150 Jahre alte Märchensammlung der Brüder Zingerle vorgenommen und 23 Märchen ausgewählt, um sie in ein zeitgemäßes Sprachkleid zu gießen. Die langen und oft verschachtelten Satzgebilde der Tiroler Literaturwissenschaftler sind dabei einfachen und prägnanten Sätzen gewichen, die beim Lesen glatt wie Butter von der Zunge gehen. Zusätzlich hat die Autorin die Sammlung mit zwei Märchen aus dem Erzählschatz der Welt ergänzt, die von ihr phantasievoll nach Tirol verlegt worden sind.

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