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Alina Simone, Ich wollte Einhörner

In den Hitparaden und Charts gibt es nur Sieger, was aber machen die anderen, die nicht von der Geschmackstombola nach oben gespült werden?

Die Sängerin Alina Simone formuliert es in ihren „Memoiren-Essays“ ziemlich drastisch, den größten Erfolg habe sie mit dem Covern einer unbekannten russischen Untergrundsängerin gehabt. Sonst interessiere sich niemand für sie und wenn, dann höchstens wegen der Geburtsstadt Charkow, wenn diese wieder einmal bombardiert wird.

Rob Harrell, Spotz - Alles unter KonTrolle

„Spotz. So heiße ich. Ein majestätischer Name ist das wirklich nicht. Oder habt ihr schon mal von irgendwelchen Königen gehört, die »Spotz der Allmächtige« oder »Spotz der Erbarmunglose« heißen?“ (7)

Spotz Belford, der junge liebenswerte Troll, der unter seinem Temperament und gelegentlichen Jähzornanfällen leidet, lebt in Scherwutz im Königreich Niegelungen. Regiert wird das Land vom allgemein beliebten König Kastanasius, dessen Sohn, Prinz Roquefort mit Spotz die Schule besucht und alles andere als freundlich oder beliebt ist.

Gergely Péterfy, Der ausgestopfte Barbar

Nach einem weit verbreiteten Kunstempfinden gilt die Ausstopfung als Steigerung der Skulptur. Wenn du wirklich ein echtes Denkmal willst, musst du den Helden ausgestopft aufstellen. Im österreichischen Literaturmuseum sind daher die wichtigsten Dichter mehr oder weniger ausgestopft dargestellt.

Gergely Péterfy greift diesen Ausstopfungsprozess auf, um das Schicksal eines politischen Sprachvisionärs aufzuzeigen. Im Jahr 1831 fährt Sophie Török von Ungarn nach Wien, um im Hof-Naturalien-Cabinet den ausgestopften Angelo Soliman zu besichtigen, der seinerzeit seine schwarze Haut auf Befehl des Kaisers seinem Freund hinterlassen musste. Dieser Freund ist der Schriftsteller und Sprachforscher Ferenc Kazinczy, der Ehemann von Sophie Török, der gerade eine Gefängnisstrafe in Kufstein absitzt, wohin man ihn wegen Verbreitung freimaurerischer Schriften gesteckt hat.

Andrew Lane, Young Sherlock Holmes - Daheim lauert der Tod

„Sherlock spürte, wie seine Kraft und sein Selbstvertrauen schwanden. Wie hatte es nur so weit kommen können?, fragte er sich. Wie war er in die lähmende Hitze eines fernen Landes verschlagen worden – kurz davor, gegen einen seiner besten Freunde auf Leben und Tod zu kämpfen?“ (10)

Sherlock ist überrascht, als sein schwergewichtiger Bruder Mycroft, der nichts lieber vermeidet als zu reisen, ihn unangemeldet im Oxforder Christ Church College besucht, um ihm mitzuteilen, dass ihre Mutter verstorben ist. Gemeinsam mit seinem Bruder und seinem besten Freund Mathew Arnatt macht sich Sherlock auf den Weg nach Holmes Lodge, um die Beerdigung zu organisieren und sich mit den Verlobungsplänen seiner psychisch labilen Schwester Emma auseinanderzusetzen.

Leonore Paurat, Ach, wenn doch bloß der Krieg nicht wär

Ganz egal wie lange ein Krieg dauert, es braucht immer Jahrzehnte und Generationen, um die sogenannten Kollateralschäden in den Seelen der Menschen halbwegs in eine Sprache zu bringen. Erst wenn man eine Geschichte zum Unsagbaren erzählen kann, besteht die Chance zu einer Versöhnung zwischen den Glückserwartungen und dem eingetretenen Unglück.

Leonore Paurat stellt einen Briefwechsel zweier Liebender aus dem Zweiten Weltkrieg vor, Friedrich ist achtzehn und Rosa ist sechzehn, als sie die Liebe trifft. Und gleich danach bricht der Krieg los, er muss einrücken, das erste Kind kommt als Kriegsurlauberkind, sie überleben und retten ihre Liebe anhand eines intensiven Briefverkehrs ins Freie des Friedens.

Michelle Knudsen, Ein Löwe in der Bibliothek!

„Eines Tages kam ein Löwe in die Bibliothek. Er ging einfach an der Information vorbei und verschwand zwischen den Bücherregalen.“

Herr Hicks, ein Mitarbeiter der Bibliothek, ist außer sich: ein Löwe in der Bibliothek geht schon gar nicht. Schnell beschwert er sich bei Frau Direktorin Pepper, die der Löwe aber gar nicht stört, solange er sich an die Regeln der Bibliothek hält.

Harald Specht Geschichte(n) der Dummheit

„Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen, sagt der Volksmund. Da man Dummheit weder sehen, noch anfassen oder kaufen kann, ist es schwer sie zu beschreiben. Was wissen wir von ihr? Erstens lässt sich feststellen, dass sie scheinbar überall auftritt.“ (13)

Welche Rolle spielt die Dummheit in der Geschichte der Menschheit? Wenn sie auch häufig Kopfschütteln oder ungläubiges Staunen auszulösen vermag, so erscheinen die Folgen der Dummheit nicht immer so glimpflich oder amüsant, wie so manche kritischen Geister im Laufe der Geschichte erleben und erleiden haben müssen, die als Abweichler und Ketzer verunglimpft worden sind.

Margit Auer, Die Schule der magischen Tiere - Versteinert!

„Keines der Tiere hatte sich die Zeit genommen, das Fläschchen genauer zu betrachten. Niemand hatte die Anweisungen gelesen, die in verschiedenen Sprachen gedruckt waren. Denn auf dem Etikett stand: Nur stark verdünnt verwenden. Nur zwei Tropfen pro Liter. Ansonsten: Lebensgefahr!“ (101)

Während Mortimer Morrison sich mit seiner Elster Pinkie im Wald auf die Suche nach magischen Tieren macht, lernen die Kinder bei Mary Cornfield in Sachunterricht über Steinkreise, wie Stonehenge in Südwest England. Als Direktor Siegmann der Klasse einen Schulwettbewerb verkündet, beschließen die Schüler einen Nussknacker zu bauen, was vor allem das Streifenhörnchen Leonardo begeistert.

Hans-Henning Scharschach: Stille Machtergreifung

Der 1943 geborene Hans-Henning Scharsach war langjähriger Leiter des Auslandssressorts von Kurier und News. Seit seiner Pensionierung ist er vorwiegend als Autor tätig. Zu seinen Büchern zählen Bestseller wie "Haiders Kampf", "Europas Populisten", "Die Ärzte der Nazis" oder "Strache - im braunen Sumpf".

Vor allen Dingen war Scharsach auch politisch tätig: er organisierte 1993 das Lichtermeer für mehr Solidarität, gegen Rassismus und Ausgrenzung mit. Lange Jahre trat er als Organisator und Mitveranstalter von zahlreichen Gedenkveranstaltungen für die Opfer des Nazi-Terrors in Erscheinung. Außerdem unterstützte er das Frauenvolksbegehren und hielt die Trauerrede für Marcus Omofuma, einen im Zuge seiner Abschiebung verstorbenen nigerianischen Asylwerber.

Kathy MacMillan, Feuer und Feder

„Der Anführer der Wache räusperte sich. »Diese Sklavin hat Hochverrat begangen, Eure Hoheit. Wir bringen sie gerade zu Hauptmann Dimmin.« Ich erschauderte. Prinz Mati runzelte die Stirn. »Was hat sie getan?« »Eure Hoheit, sie hat in der Bibliothek der Götter einen Brief aus seiner Nische entfernt.« (16)

Mit sechs Jahren musste Raisa ke Comun bei einem Überfall auf ihre Heimat Nath Tarin miterleben wie ihre Eltern ermordet worden sind, sie selbst wurde als Sklavin im Königreich Qilara als Sklavin verkauft. Niemand weiß, dass sie die Tochter eines der Weisen ihres Volkes ist, von dem sie kurz zuvor ein Blatt Papier mit ihrem Herzgedicht erhalten hat. Als sie zur neuen Jung-Tutorin bestimmt wird, erhält sie die Chance, Schreiben zu lernen und damit endlich das Herzgedicht ihres Vaters lesen zu können.

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