Innsbruck liest 2017

Bereits zum vierzehnten Mal wird im Lesemonat April das traditionelle Literaturprojekt der Stadt Innsbruck „Innsbruck liest“ durchgeführt. Ab 27. April wird das diesjährige „Innsbruck-liest-Buch“ „Traurige Freiheit“, der Tiroler Autorin Friederike Gösweiner an verschiedenen Plätzen in Innsbruck als Gratis-Buch aufliegen.

Ziel des Literaturprojekts „Innsbruck liest“, das seit 2004 alljährlich durchgeführt wird, ist es, Literatur ins Gespräch zu bringen und Menschen aus unterschiedlichen Bildungsschichten und Altersstufen zum Lesen zu bringen. Dazu werden auch dieses Jahr wieder 10.000 „Innsbruck-liest-Bücher – finanziert durch Sponsoren – an die Innsbruckerinnen und Innsbrucker verschenkt.

Ausgewählt wird das Buch von einer jährlich wechselnden Fachjury, deren drei Mitglieder jeweils fünf Bücher für eine Auswahlliste vorschlagen, aus der letztlich das „Innsbruck liest“-Buch des Jahres ausgewählt wird. Kriterien für die Auswahl sind, dass das aktuelle Buch einer lebenden Autorin oder eines lebenden Autors aus dem deutschsprachigen Raum sowohl gut lesbar als auch literarisch anspruchsvoll sein soll.

Die diesjährigen Mitglieder der Jury, die Buchhändlerin Verena Gruber, der Lektor Joe Rabl und der Literaturkritiker Klaus Zeyringer haben sich in diesem Jahr für Debütroman „Traurige Freiheit“ der Tiroler Schriftstellerin Friederike Gösweiner entschieden, der im 2016 im Literaturverlag Droschl erschienen ist.

„Traurige Freiheit“, das „Innsbruck-liest-Buch 2017“ erzählt die Geschichte der dreißigjährigen Hannah, die ein befristetes Volontariat für Journalismus in Berlin annimmt. Die Perspektivenlosigkeit an der durchaus interessanten Arbeit und die Fremdheit in der Stadt machen ihr zu schaffen. Als das Volontariat zu Ende geht, muss sie sich als Kellnerin durchs Leben schlagen. Als sie kollabiert, wird sie von ihren Eltern aus der Klinik abgeholt und ihr Berlinabenteuer beendet.

 

In einer Gesellschaft, in der ganze Generationen von der Teilhabe am Sinn ausgeschlossen und an den Rand gedrängt werden, purzeln auch die Protagonisten der Reihe nach ins Nichts.
Helmuth Schönauer

 

Friederike Gösweiner wurde 1980 in Rum (Tirol) geboren, sie studierte Germanistik und Politikwissenschaften an der Universität Innsbruck und lebt als freie Lektorin und Journalistin in Tirol.

Auftakt für die Aktion „Innsbruck liest“ ist traditionell die Startveranstaltung im ORF Studio 3, mit einer Lesung der Autorin Friederike Gösweiner. Der Abend wird musikalisch von Kuntner & Köhle umrahmt. Anschließend können die ersten, von der Autorin signierten Bücher abgeholt werden.

 

Die weiteren Bücher sind an folgenden Tagen und Orten kostenlos erhältlich:

Donnerstag, 27. April

  • IVB Bus Museumstraße (11.30  – 14.00 Uhr / Platz vor dem Tiroler Landesmuseum, Signierstunde: 11.30 – 12.30 Uhr)
  • IKB Kundencenter, Salurner Straße 11

Weiters in den Buchhandlungen:

  • Tyrolia, Maria-Theresien-Straße 15
  • Wagnersche, Museumstraße 4

Freitag, 28. April

  • AK-Bücherei, Maximilianstraße 7 (Signierstunde: 10.00 – 11.00 Uhr)
  • Tiroler Tageszeitung, Brunecker Straße 3
  • IKB Recyclinghof, Roßaugasse 4a

Weites in den Buchhandlungen:

  • Phönix, Marktgraben 21
  • Studia, Innrain 52f

Samstag, 29. April

  • AUDIOVERSUM Science Center, Wilhelm-Greil-Straße 23 (Signierstunde 11.00 -12.00 Uhr)
  • Stadtbücherei Innsbruck, Colingasse 5a

Weites in den Buchhandlungen:

  • Buchhandlung Haymon, Sparkassenplatz 4
  • Buchhandlung Wiederin, Erlerstraße 6

 

Das Buch ist von 1.-14. Mai auch täglich auf der Leseinsel
am Boznerplatz erhältlich, solange der Vorrat reicht!

 

Weiterführende Links:
Innsbruck liest mit Veranstaltungsübersicht
Wikipedia: Friederike Gösweiner
Rezension: Friederike Gösweiner, Traurige Freiheit

 

Andreas Markt-Huter, 24-04-2017

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